Podotherapie

…..die aktive Einlage!

Der Begriff "Podotherapie" beschreibt ein Therapiekonzept, bei welchem durch das Tragen einer speziell für den einzelnen Patienten angefertigten Einlage, Muskelketten aktiviert oder gehemmt werden können. Das bedeutet erschlaffte Muskeln sollen damit trainiert, verspannte gelockert werden.

Das Ziel dieser Einlage ist also nicht, wie bei der herkömmlich orthopädischen Einlage, eine passive Unterlagerung des Fußes, sondern eine Stimulierung von Muskeln am Fuß und am gesamten Halteapparat.
Eine podologische Einlage ist also nicht als Stütze für den Fuß, sondern als Trainingsgerät von den Zehen bis zum Kiefer zu sehen!

Wie verläuft eine Sohlenanpassung?

Zuerst wird durch eine genaue Befunderhebung ermittelt ob der Patient eine auf- oder absteigende Läsionskette aufweist. Aufsteigende Kette bedeutet das Problem liegt in den Füßen(z.B. ein Plattfuß) und wirkt sich nach oben weiterlaufend negativ aus. Absteigendsteigend bedeutet das Problem liegt oberhalb des Fußes (z.B. eine Wirbelblockade) und wirkt sich nach unten hin, auf meinen Fuß negativ aus. Absteigende Ketten sollten, nach Möglichkeit, vor der Sohlenanpassung gelöst werden.
Zusätzlich werden eine genaue Ganganalyse, sowie dynamische und statische Fußabdrücke gemacht.
Anhand der daraus resultierenden Informationen kann dann eine Einlage angepasst werden.

fussabdruck
podotherapie

Bei welchen Beschwerden helfen Podologische Einlagen?

Die Einlagen eignen sich für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und für Erwachsene bis ins hohe Alter.